Die Philippinen nach "Haiyan" Berliner will Energiekekse ins Krisengebiet schicken
22:15 Uhr
Bild vergrößernDie philippinische Insel Cebu, Vargas Heimat, ist vom Super-Taifun „Haiyan“ getroffen worden, „aber meiner Familie geht es gut“, sagt er. Doch nördlich davon, die Ferieninsel Bantayan sei „regelrecht ausgelöscht“ worden. „Ich vermisse noch zwei Freunde“, sagte er dem Tagesspiegel. Am 22. November fliegt er wieder nach Cebu. „Ich hoffe, dass die Kekse dann auch da sind“, sagt er. Er und seine Familie wollten dem WFP bei der Verteilung helfen. Außerdem sammelt Varga auch auf seinem philippinischen Konto Geld für seine Landsleute. Auf seiner Internetseite will er alles dokumentieren, was er dort tut und was mit dem Geld der Spender passiert. Am Donnerstag will Varga den Keksherstellern seine Petition überreichen.
Bild vergrößernCebu hat nach Einschätzung von Varga noch Glück gehabt. Es ist vor allem der Norden der lang gestreckten Insel, der von den Ausläufern des Taifuns schwer getroffen wurde, aber die größte Stadt, Cebu-City ist "noch einmal davon gekommen". Die Logistik sei auf den Philippinen eben nicht einfach, meint er. Der Inselstaat setzt sich aus 7000 Inseln zusammen. Der Flughafen auf Leyte, der größeren Nachbarinsel von Cebu, die fast völlig zerstört wurde, ist nicht mehr funktionsfähig. Die Fähre zur kleinen Ferieninsel Bantayan sei erst seit Mittwoch wieder in Betrieb. "Es mussten erst einmal Schiffe aufgetrieben werden. Die Fähren sind zerstört worden", erzählt Varga. Von Manila, der Hauptstadt aus, wo es den größten Flughafen gibt, braucht ein Schiff nach Leyte einen Tag, sagt Varga.
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