Freitag, 3. August 2018

mist manchmal

29. Juli
Nach der Abfahrt vom Fjord Tryghammna fanden wir uns wieder in eher unruhigen Gewässern. Daher war es uns nicht möglich, in Poolepynten anzulegen, um die dortig ansässigen Walrösser zu beobachten. Die sehr sozialen Tiere sahen wir trotzdem noch - faulenzend am Strand bei Saarstangen liegend. Die Tiere sind sehr jung und haben noch keine grossen Erfahrungen mit Menschen, sagt Charles Michel.
Es war deshalb verständlich, dass sie bei unserer Ankunft schreckhaft auseinanderstoben. Nach einigen Minuten beruhigten sie sich jedoch wieder und sie kamen uns nahe - sehr nahe. Die Walrösser sind dermassen neugierig, dass man sich vorsehen muss, ihnen nicht allzu nahe zu kommen. Die tiefen Narben in der Haut der Tiere zeugen von ausgeprägten Revier- und Freundschaftskämpfen.
Ein Erlebnis, dass die Teilnehmer nicht so schnell vergessen werden. Es war eindrücklich zu sehen, wie sich diese tonnenschweren Geschöpfe am Strand fortbewegten — sie sind gleichzeitig angsteinflössend und liebenswert, sagt Janine Wetter.
Quelle: Swiss Arctic Project